Willkommen im Bahnhof Stochow!

Sie haben noch nie etwas von Stochow gehört? Nun ja - das könnte daran liegen, dass es Stochow eigentlich gar nicht gibt!
Wir sind vier Modellbahnfreunde aus Ostmecklenburg, die sich zum Ziel gesetzt haben dem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Drei von uns wohnen in Neubrandenburg und der andere ist in Neubrandenburg geboren, arbeitet in Westfalen, ist seiner Heimat aber stets verbunden geblieben.
Es soll eine Gemeinschaftsanlage in der Spur 0 und 0e entstehen, die sich an Motiven aus der Region orientiert. Stochow eben!

29./30. Dezember 2018: Modellbahnausstellung in Plau am See

Relativ kurzfristig bekamen wir Mitte November die Einladung des Karow-Lübzer Modellbahnclub zur Modellbahnausstellung in Plau am See am letzten Wochenende des Jahres 2018.
So machten sich Jörg und Stefan am 28. Dezember auf den Weg nach Plau am See. Im Gepäck hatten wir Jörgs H0/H0e-Anlage und Stefans kleine Heimanlage "Holzhausen". Anreise und Aufbau verliefen reibungslos.
Neben unseren Anlagen stellten die Karow-Lübzer eine große TT-Modulanlage, zwei große H0-Modulanlagen, eine H0-Straßenbahnanlage, eine H0e-Anlage und eine H0-Anlage aus. Außerdem gab es noch eine Spielanlage für die kleinen Gäste und auch ein Modellbahnhändler war vor Ort.
Etwas über 400 Erwachsene und 130 Kinder besuchten die Ausstellung. Damit wurden die Erwartungen der Aussteller mehr als erfüllt.
Sonntag ab 16 Uhr wurden die Anlagen wieder abgebaut und in die Autos verstaut. Nach einer problemlosen Rückreise wurde noch ausgeladen und gegen 20 Uhr war das Ausstellungswochenende dann vorbei.
Wir bedanken uns nochmal herzlich für die Einladung zur Ausstellung, Kost und Logi.

TT-Heimanlage von Stefan Radelnder Weihnachtsmann auf Jörgs H0/H0e-Anlage H0e-Anlage "Schönheide-Nord" des Karow-Lübzer Modellbahnclub e.V. H0-Straßenbahnanlage des Karow-Lübzer Modellbahnclub e.V. H0-Anlage des Karow-Lübzer Modellbahnclub e.V. Große TT-Modulanlage des Karow-Lübzer Modellbahnclub e.V.

Modellbautage im August

Ende August haben wir uns zwei Mal getroffen.
Bei ersten Treffen haben wir uns Gedanken zu den benötigten Gebäuden gemacht. Im Vorgang wurde im Internet recherchiert und Frank hatte ein paar Bauteile aus dem Auhagen Baukastensystem in H0 mitgebracht. Folgende Gebäude sollen entstehen: ein Bahnhofsgebäude mit offenem überdachten Wartebereich, ein Güterschuppen mit ebenfalls offenem überdachten Bereich, ein Fabrikgebäude in Halbrelief und eine Gartenanlage mit einer oder mehreren Lauben. Bei der Recherche sind wir auch auf ein Bausystem namens "Modusteck" gestoßen, dass auch Gebäudebauteile in Spur 0 anbietet. Für das zweite Treffen wurden vier Wände für das Bahnhofsgebäude besorgt.
Beim zweiten Treffen wurden natürlich die Bauteile für den Bahnhof beäugt. Schaut erstmal gut aus, aber es muss noch einiges daran gemacht werden.
Dann haben wir uns noch im die Konturen an den Außenkanten der Segmente gemacht. Hier wurde der Übergang an den universellen Enden (Wendeschleife und vorn links) festgelegt, so dass hier gegebenenfalls auch noch andere Teile angebaut werden können.
Nachdem wir nun die Konturen geändert hatten, mussten wir auch noch eine provisorische Lösung für die Lagerung der Segmente schaffen.

IFA H3A, Bahnhofsgebäude und Personenwagen geben sich ein stelldichein. IFA H3A, Bahnhofsgebäude und Personenwagen geben sich ein stelldichein. Segmente kopfüber verschraubt für Lagerung Die Segmente mit den angepassten Konturen.

Füße für die Absperrung

Wir freuen uns immer auf Ausstellungen, aber hin und wieder mischen sich auch ein paar ungute Gefühle drunter. Ob alle kleinen Teile der Ausgestaltung und auch die Fahrzeuge immer gern betrachtet, aber respektvoll nicht berührt werden? Welches Publikum wird uns besuchen? In Ferropolis waren zum Beispiel - trotz zahlreicher Kinder - überhaupt keine Verluste zu "beklagen". Alle Besucher haben tatsächlich nur geguckt!
Das ist nicht immer so. Daher wollen auch wir uns darauf vorbereiten, im Fall der Fälle eine gewisse Distanz herstellen zu können, sprich, eine Absperrung setzen zu können. Plexiglas hat hier und da seine Berechtigung und beweist sich. Uns gefällt es für unsere Anlagen nicht so sehr. Also bleibt nur, eine Schnur zu spannen. Füße und Pfosten müssen her. Frage: Schwerkraft oder Form als Stabilitätsfaktor? Also nehmen wir schwere Füße oder sperrige? Wir haben uns für die sperrige Variante entschieden, nachdem wir unsere Erfahrungen beim Transport von Absperrungen und aus Ausstellungsbesuchen bei anderen Vereinen diskutierten.
Herausgekommen sind zunächst einfache Kreuze, von denen wir in den vergangenen Tagen eine Reihe produziert haben. In Zukunft werden wir die Kreuze noch verschöneren, vielleicht gefälliger zusägen und streichen.

Halbe Fußhalter Fuß für die Absperrung Fuß für die Absperrung Akkordarbeit Fertige Fußkreuze

13.04. - 15.04.2018: Modellbahntage in Ferropolis

Bereits Ende letzten Jahres wurden wir zu den Modellbahntagen in Ferropolis nach Gräfenhainichen eingeladen.
Jörgs Modellbahnanlage sollte dort gezeigt werden. So ging es am Freitag den dreizehnten für Holger und Jörg in aller Frühe in Neubrandenburg los. Schließlich mussten noch knapp 250 Kilometer mit Anhänger zurück gelegt und die Anlage aufgebaut werden. Doch alles hat gut geklappt und zum Ausstellungsbeginn um 14 Uhr war alles fertig.
Der Fahrbetrieb hat dann gut geklappt. Hingucker waren der fahrende Weihnachtsmann und die schön langsam fahrenden Züge durch die ruhige und schöne Landschaft. Wir brauchen uns mit unseren Anlagen aber auf keinen Fall verstecken. Das Ambiente in Ferropolis ist schon besonders: Große und kleine Eisenbahn war zu sehen und dann noch die beeindruckenden riesigen Braunkohlebagger. Letztere wurden am Abend noch in verschiedenen Farben angestrahlt.
Am Sonntag wurden die Tore um 16 Uhr für die Besucher geschlossen. Die Anlage wurde wieder abgebaut und verladen. Anschließend ging es wieder zurück nach Neubrandenburg. Auch die Rückreise ist problemlos verlaufen.

Wir kommen gerne wieder!

H0/H0e-Anlage von Jörg Das Ausstellungsteam: Jörg und Holger Grubenlok 203 230 der Muldental Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH als 114 703 bei der Fahrzeugausstellung Braunkohlebagger Beleuchteter Braunkohlebagger

Stochow erster Bauabschnitt elektrisch fertig

Nun ist auch das dritte große Modul elektrisch soweit fertig gestellt, dass man drauf fahren kann. Die Weichen sind alle angetrieben und mit Herzstückumpolung versehen, die Gleisabschnitte mit Strom versorgt, alles geprüft und jedes Teil für sich probegefahren.
Die Gleisabschnitte sind noch nicht mit Besetztmeldern versehen, aber die Verdrahtung ist bereits dafür ausgelegt. Ebenso fehlen drehbare Weichenlaternen. Aber auch hier sind die Vorbereitungen getroffen, nur muss die Finanzierung geklärt werden. Und die Einfahrsignale stehen noch nicht, sowohl was die Gründung per Wattenscheider Schacht noch die Finanzierung angeht. Es ist also noch Raum zur Weiterentwicklung!
Anfang März war es dann soweit: Wir haben uns getroffen, um ein wenig Probebetrieb zu machen. Die vier Teilen wurden aufgestellt, mechanisch mit je zwei Schrauben und elektrisch mit je einem Stecker verbunden. Aufbauzeit: keine 15 Minuten! Dann konnte es auch schon losgehen: Die Lok setzt sich in Bewegung und fährt bis zur Einfahrweiche. Dann ist erstmal Schluss: die Herzstückumpolung war verkehrt herum, aber kein Problem: Drähte getauscht und weiter geht es. Es wurden alle Weichen und Gleise befahren. Hier und da müssen die Lagen der Weichenzungen noch "optimiert" werden, aber das ist dank der Servos kein großes Problem. Nachdem die Lok überall gewesen ist, wurde das Ganze mit einem kompletten Zug wiederholt. Das nächste Problem ließ natürlich nicht lang auf sich warten: in der Einfahrt zum Abstellmodul entgleisen die mit Metallradsätzen ausgerüsteten Personenwagen. Untersuchungen haben ergeben, dass das Spurmaß der Radsätze nicht ganz korrekt ist. Das Maß wurde korrigiert. Ein Test steht aber noch aus. Insgesamt hat uns der Testbetrieb aber zufrieden gestellt. Jetzt kann es dann bald mit der Landschaftsgestaltung los gehen.

Hier finden Sie zwei Videos vom Testbetrieb:
- Video 1 (8,04MB)
- Video 2 (6,62MB)

Themenwechsel: Für Ausstellungen ist es sinnvoll, Absperrungen aufzustellen. Vom letzten Messebesuch inspiriert, haben wir Fußkreuze und Stangen gebaut. Die Absperrung ist schön leicht, allerdings sollten wir es mit dem Abstand der Füße nicht übertreiben. Ist der Abstand größer als zwei Meter neigt das Ganze zum Umkippen, da das Gewicht der Kette doch anscheinend eine größere Rolle spielt, als wir dachten.

Bahnhofsmodul von unten Platz für Entkuppler Platz für Weichenlaternen Absperrung Probefahrten: Ausfahrt Personenzug Probefahrten: Einfahrt Personenzug Fahrzeugparade

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