17.07.2026 - 19.07.2026: Modellbahnausstellung in Bollewick

Mitte Juli veranstalten der Eisenbahnclub Neubrandenburg e.V., die Warener Eisenbahnfreunden e.V. und der Karow-Lübzer Modellbahnclub e.V. zusammen wieder die Modellbahnausstellung in der Scheune Bollewick bei Röbel.
Zum 25. jährigen Jubiläum werden wir mit unserer 0e-Gemeinschaftsanlage ebenfalls dabei sein.

Öffnungszeiten:
Freitag, 17.07.2026: 10:00 - 18:00 Uhr
Samstag, 18.07.2026: 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 19.07.2026: 10:00 - 16:00 Uhr

Adresse:
Dudel 1
17207 Bollewick

Willkommen im Bahnhof Stochow!

Sie haben noch nie etwas von Stochow gehört? Nun ja - das könnte daran liegen, dass es Stochow eigentlich gar nicht gibt!
Wir sind vier Modellbahnfreunde aus Ostmecklenburg, die sich zum Ziel gesetzt haben dem gemeinsamen Hobby nachzugehen. Drei von uns wohnen in Neubrandenburg und der andere ist in Neubrandenburg geboren, arbeitet in Westfalen, ist seiner Heimat aber stets verbunden geblieben.
Es soll eine Gemeinschaftsanlage in der Spur 0 und 0e entstehen, die sich an Motiven aus der Region orientiert. Stochow eben!

Juni 2026: Lackierung des ersten Triebwagens

Letztes Jahr im Sommer hatten wir die 3D-gedruckten Gehäuse der Triebwagen in Empfang genommen. Für die kommende Ausstellung im Juli in Bollewick war unser Ziel einen Triebwagen fahrbereit und wenn möglich lackiert einsetzen zu können. Provisorisch gefahren ist der Triebwagen ja bereits. Daraufhin hatten wir uns Gedanken gemacht, wie wir den Digitaldekoder und einen optionalen Lautsprecher verbauen können. Unterm Triebwagen war noch reichlich Platz, so dass es Nahe lag einen Tank als Wanne zu konstruieren, in dem beide Teile untergebracht werden können. Frank hat einen solchen Tank konstruiert und in 3D-Druck erstellen lassen. Nach der ersten Anprobe konnte festgestellt werden: Passt!
Nun stand also der Lackierung nichts mehr im Wege. Zunächst wurde der Triebwagen wieder in seine Einzelteile zerlegt und soweit möglich etwas geschliffen. Das Schleifen gestaltete sich gerade an kleinen Flächen als ziemlich schwierig. Es bleiben also hier und da einige Riefen vom 3D-Druck. Anschließend wurde der Triebwagen in einem Grauton grundiert, anschließend nochmal geschliffen und nochmals grundiert. Als Farbe für den ersten Triebwagen wurde ein Rot mit hellen Zierstreifen oberhalb und unterhalb der Fenster gewählt. Die weiteren Triebwagen sollen andere Lackierungen bekommen. Nach dem Trocknen der Grundierung wurde der Triebwagen also zweimal mittels Airbrush rot lackiert und das Dach mit grau versehen. Für die Lackierung der Zierlinien wurde der Triebwagen mit Maskierband abgeklebt und anschließend die Linien mit beige gesprüht. Leider ist doch etwas Farbe in die Rillen an den Türen gelaufen. Hier wurde versucht mit Pinsel und ruhiger Hand etwas zu korrigieren. Für die Lackierung des Rahmens in schwarz wurde wieder abgeklebt. Diesmal hat das Auftragen der Farbe deutlich besser funktioniert und die Trennkannte zu rot ist ziemlich sauber geworden. Abschließend wurde mittels Airbrush noch etwas gealtert.
Nach dem Trocknen des Lackes konnte der Triebwagen wieder zusammengesetzt werden. Dekoder und Lautsprecher haben jetzt ihren Platz im Tank und der Triebwagen konnte erste Proberunden drehen.
Um im Innenraum sichtbaren Motor und die Drehgestelle zu verdecken wurde mit Pappe eine Inneneinrichtung gebaut. Ein Fenster wird für das WC geopfert und kaschiert so sehr gut den voluminösen Motor. Die Einrichtung wurden ebenfalls eingefärbt. Vielleicht können wir dieses Teil ja später nochmal in 3D-Druck anfertigen?
Der Triebwagen hat auch noch Scheiben aus 0,5mm Klarsichtfolie bekommen und wartet jetzt auf seinen ersten Einsatz.
Bollewick kann kommen!

Vor dem Lackieren: Links Lackierzelt, rechts Triebwagen mit Reiniger und Grundierung Triebwagen nach der Grundierung Triebwagen und Dach nach der ersten Lackierung Triebwagen mit Zierstreifen Triebwagen mit Zierstreifen, schwarzem Rahmen und lackierten Lampen Triebwagenboden nach dem Zusammenbau Triebwagen nach dem Zusammenbau Inneneinrichtung für den Triebwagen Inneneinrichtung für den Triebwagen Inneneinrichtung für den Triebwagen Triebwagen mit Scheiben und unlackierten Inneneinrichtung Lackierte Inneneneinrichtung Lackierte Inneneneinrichtung Triebwagen mit lackierter Inneneinrichtung

Dritter Bautag im Mai

Der zweite Rahmen wurden um Fußhalter nach dem begonnenen Muster ergänzt. Für die Verbindung untereinander und mit den schon existierenden Modulteilen wurden Bohrungen ausgemessen und angebracht. Die besondere Herausforderung ist die Anschlussmöglichkeit der neuen Teile an zwei verschiedene Modulkanten. Das hatten wir schon früher so geplant, so dass das Landschaftsrelief passend für beide Anschlüsse ist. Ob da später auch die Landschaftsdetails gut harmonieren? Das wird noch Nachdenken erfordern.
Die beiden Rahmen werden keine vollflächigen Deckplatten bekommen. Die ersten Stellproben haben ergeben, dass den rechten Winkeln dieser offenen Rahmenkonstruktion auf andere Weise nachgeholfen werden muss. Wir werden später dünne Diagonalstreben einsetzen, wofür die eingebauten Spanten nur eine geringe Bauhöhe bekommen haben - Platz oben für die Landschaft und unten für die Diagonalen.

Neue Teile mit Beinhaltern Passprobe für den nächsten Bauabschnitt Passprobe für den nächsten Bauabschnitt Passprobe für den nächsten Bauabschnitt Passprobe für den Gesamtausbau Passprobe für den Gesamtausbau Passprobe für den Gesamtausbau Passprobe für den Gesamtausbau Neue Teile mit Transportbrettern

Mai 2026: Baubeginn nächster Abschnitt

Mitte Mai haben wir uns wieder zweimal getroffen. Da der aktuelle Bauzustand ziemlich "ausgereizt" ist - klar Detailgestaltung geht immer mehr - haben wir uns entschlossen mit den weiteren Teilen auf dem Ziel Richtung "einmal rund herum" weiter zu machen. Im nächsten Schritt sollen zwei weitere Teile entstehen: Ein Streckenteil mit Kurve auf dem eine Brücke mit Bach zu sehen sein soll. Das zweite Teil wird eine Haltestelle mit einem Gleis zur Verladung und einem weiteren Gleis mit Bahnsteig und kleinem Wartehäuschen. In der ersten Ausbaustufe werden diese Teile am linken unteren bisher nicht verwendeten Ausgang angebunden, so dass wir eine zweiten Streckenast bekommen. Später sollen sie an die Stelle des heutigen Schattenbahnhofes kommen und Teil der großen Runde werden.
Nach dem Besuch von drei der vier Baumärkte in Neubrandenburg hatten wir endlich alles Baumaterial zusammen: Passend zugeschnittenes Sperrholz, ein paar Leisten, Schrauben, Einschraubmuttern und Winkel. Anschließend wurde das Material gleich verarbeitet. Es sind zwei Kästen im Rohbau entstanden. Für die Auflage des Trassenbretts und zur Stabilisierung wurden jeweils zwei Spannten eingezogen. Als Beinhalter nutzen wir dieses Mal eine Eigenkonstruktion. Bei den bisherigen Modulkästen hatten wir FREMO-Flansche verwendet. Diese sind allerdings relativ schwer und zum Teil ist die Beschaffung auch nicht ganz einfach. Bei unserer jetzt genutzten Variante wird der Fuß zwischen zwei Holzleisten geführt. Im einfachsten Fall kann dabei eine Leiste gleich als Eckverbinder der Modulplanken genutzt werden. Nach oben hin dient ein Winkel als Anschlag. Festgehalten wird das Bein dann durch ein Brett, was mittels Flügelschraube gespannt wird. Dazu ist in eine der beiden Leisten eine Einschraubmutter eingesetzt.
Als nächstes müssen wir den genauen Verlauf der Bahnstrecke festlegen und Trassenbretter verbauen. Dann kann es auch schon mit dem Gleisbau losgehen.

Gesamtplan. Die rot markierten Teile sind jetzt im Bau. Nächste Ausbaustufe. Die rot markierten Teile sind jetzt im Bau. Baumaterial 2 Kästen im Rohbau 2 Kästen im Rohbau Stellprobe mit Anschlussteil Kasten im Rohbau mit Spanten und Fußhaltern Fußhalter

Frühjahr 2026: Transportbretter, Gleichrichter und Triebwagen

Im Frühjahr haben wir an mehreren Treffen die neuen Transportbretter gefertigt. Nachdem wir das Holz gekauft hatten, haben wir zunächst die Tragegriffe ausgeschnitten. Anschließend wurden die Löcher für die Befestigung an den Modulen gebohrt und die Halter zwischen zwei Brettern angefertigt. An weiteren Terminen wurden noch die Abstandsbretter zum Schutz der Gleise sowie die Führungshilfen gegenüber den Befestigungen angebracht. Das Ganze ist nun ausreichend stabil und wir hoffen, den Zusammenbau für den Transport besser bewältigen zu können.

Für die Beleuchtung verwenden wir LEDs. Durch die Wechselspannung leuchten die LEDs nur die Hälfte der Zeit. Was für das menschliche Auge kam wahrzunehmen ist, ist aber auf Videoaufnahmen störend. Als Verbesserung hat Holger Gleichrichterplatinen angefertigt, die wir nun verbaut haben.

Mit dem Triebwagen ist es auch etwas voran gegangen. Provisorisch wurde ein Lokdekoder eingebaut. Mit der entsprechenden Konfiguration der Motorregelung haben sich die Langsamfahreigenschaften deutlich verbessert. Nach ein paar Experimenten werden wir den Antrieb auf ein Drehgestell beschränken. Die Zugkraft ist mehr als ausreichend und so sparen wir uns die Verlängerung der Antriebswelle und deren Lagerung. Außerdem bleibt so mehr Platz für eine Inneneinrichtung. Dazu werden wir die Zahnräder von den beiden Antriebsachsen des hinteren Drehgestellls entfernen und die Haftreifen auf die hintere Achse des vorderen Drehgestells verlagern.

Triebwagen im Bahnhof Triebwagen im Bahnhof Gleichrichter vor dem Einbau Gleichrichter eingebaut Transportbretter einzeln Transportbretter verbunden Transportbretter an Modulen

Dezember 2025: Antrieb für 0e-Triebwagen

Im Sommer hatten wir uns ja von Ulrich Thorhauer mittels 3D-Druck Gehäuse für einen 0e-Triebwagen anfertigen lassen. Er hatte auf dieser Basis selbst bereits ein fahrfähiges Modell davon gebaut und uns den Tip gegeben auf ein Fahrwerk von einer Roco V90 in H0 aufzubauen. Daher wurde nun vor kurzem für etwas über 40 Euro eine DB 290 erworben.
Nach Ankunft der Maschine wurde diese zunächst zerlegt, so dass der Rahmen "frei" war. Zu unserem Erstaunen besteht dieser komplett aus Metallguss und bringt so einiges an Gewicht mit. Nach Betrachtung des Gehäuses und der darin vorgesehenen Ausschnitte für den Rahmen wurde diese direkt am Tank in zwei Hälften gesägt. Anschließend musste der Rahmen noch an den vorderen Enden Trapezförmig zugeschnitten werden, damit er satt in die Ausschnitte passt. Durch die Verlängerung musste die Welle zu einem Drehgestell verlängert werden. Dies wurde mit einem 2mm Messingrohr der Länge 63mm und einem Schrumpfschlauch erledigt. Damit die Welle sauber drehen kann muss noch eine Lagerung vorm Drehgestell hinzugefügt werden.
Abschließend war noch eine Lösung für die Befestigung der Rahmenteile im Motor notwendig. Glücklicherweise hatte der Rahmen schon Gewinde für die Platinen, die hierfür genutzt werden. Mittels Spangen aus Messingstreifen und einer weiteren aus Kunststoff wird der Rahmen nun im Gehäuse gehalten.
Dann konnten auch die ersten Probefahrten stattfinden. Abgesehen von dem etwas rustikalen Fahrverhalten des vermutlich über 40 Jahre alten Fahrgestells funktioniert das ganz gut! Mal sehen, wie sich das digitalisiert mit einem Decoder verhält.
Für die anderen Triebwagen werden wir nach etwas neueren Varianten der V90 Ausschau halten. Der Rahmen hat sich nämlich nicht geändert, aber anscheinend die Motoren.

Roco 290 vor der Zerlegung Roco 290 vor der Zerlegung Passprobe vor der Zerlegung Passprobe vor der Zerlegung Rahmen nach der Zerlegung Rahmen nach der Zerlegung Geteilter Rahmen Geteilter Rahmen Geteilter Rahmen im Gehäuse Befestigung Rahmen im Gehäse Befestigung Rahmen im Gehäse Triebwagen mit Fahrgestell Triebwagen auf Probefahrt

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